OBERRAD.NET  |    OBERRAD.TV  |    Termine & Veranstaltungen  |    Sitemap  |    Kontakt  |    AGB  |    Impressum



<< September 2010 >>
  Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
>  30  31 1 2 3 4 5
> 6 7 8 9 10 11 12
> 13 14 15 16 17 18 19
> 20 21 22 23 24 25 26
> 27 28 29 30  1  2  3

Neueste Termine






Sie befinden sich hier:  Startseite / Oberräder Straßennamen
Oberräder Straßennamen

Altebergsweg

Dieser Weg im Westen Oberrads wurde benannt nach dem zuerst gerodeten Teil des Sachsenhäuser Bergs, der mit "Altenberg" bezeichnet wurde. Später wurde dann der "Neuenberg", der heutige "Mühlberg" gerodet.

An der Mannsfaust

Hier handelt es sich um eine Oberräder Flurbezeichnung. Es wird vermutet, daß der Name auf die Familie "Faust von Aschaffenburg" zurückgeht, die Güter in Oberrad besaß. Es ist aber auch möglich, daß der Name an den steinernen Heiligenstock am Abgang der Wiener Straße von der Buchrainstraße erinnert, an dem nach 1578 eine eiserne Hand nach Osten wies. Später stand hier ein hölzerner Wegweiser mit zwei Händen, von denen eine in die "Landstraß´ nach Offenbach", die andere nach Süden in Richtung Wald wies.

Bachflußstraße

Nach dem an ihr entlangfließenden Bach, der Quellwasser aus dem Bereich der Brunnenstraße in den Rödergraben führte.

Bachwiesenstraße

Oberräder Flurbezeichnung "Bachwiesenäcker" und "zwischen den Bachwiesen"

Balduinstraße

Vorname des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Balduin von Lützelburg (Luxemburg)

Bethmann-Hollweg-Straße

Moritz August von Bethmann-Hollweg (1795–1877), Jurist und später preußischer Kultusminister, der in Oberrad Grundstücke hatte. Dessen Enkel Theobald von Bethmann Hollweg (1856–1921) war von 1909 bis 1917 deutscher Reichskanzler.
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Bleiweißstraße

Die Straße hat Ihren Namen vom Pigment Bleicarbonat (für weisse Farben): Früher nahm z.B. Leonardo DaVinci Bleiweiss als weißen Farbstoff und auch die weiße Schminke für die vornehme Blässe (von der griechischen Antike bis ins 18.te Jahrhundert) beinhaltete Bleiweiß. Bleiweiß wurde/wird auch als Fließmittel für Glasuren eingesetzt, in der chinesischen und mittelalterlichen Medizin. Der Farbstoff hat seine Nachteile: er vergilbt und ist giftig. Deswegen ist er heutzutage verboten. Ausnahmen gelten für Restaurationen. Heute werden meist andere Pigmente bevorzugt, z.B. Zinkweiss und Titandioxid (Titanweiß). Letzteres findet sich in üblichen Wandfarben und in Tipp-ex. Bleiweiß ist übrigens auch ein nicht seltener Nachname. Hier finden Sie noch mehr Details.

Buchrainstraße

Die Straße war früher mit Buchen gesäumt - so entstand der Name.
Eingesandt von: Christopher Pyka

Burgenlandweg

Nach dem deutschen Sprachgrenzgebiet Burgenland in Österreich

Charlotte-Schiffler-Straße

Dr. Charlotte Schiffler (1909 - 1992) war Verbandssekretärin und ab 1946 Fürsorgehelferin in Oberrad. Sie war Mitglied der CDU und zudem Landtagsabgeordnete, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und ehrenamtliche Stadträtin. Ab 1974 war Charlotte Schiffler Städtälteste. Sie wurde 1991 mit der Johanna-Kirchner-Medaille und 1991 mit dem Moses Mendelsohn-Preis ausgezeichnet.
Eingesandt von: Christian Becker

"Dalles"

Keine amtliche Bezeichnung, sondern ein "einheimischer" Begriff für den Buchrainplatz. Hergeleitet aus dem Hebräischen - dort steht der Begriff "Dalluth" für "Armut, Geldmangel". Tatsächlich tummelten sich am "Dalles" in den vergangenen Notzeiten zumeist die Arbeitslosen und die armen Leute.

Erbacher Straße

Benannt nach dem Ort Erbach im Odenwald.

Flaschenburgstraße

Benannt nach dem an ihrem nördlichen Ende ehemals gelegenen Hof, der unter dem Namen Fleschenburg oder auch Flessenburg bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts existierte.

Georg-Treser-Straße

Oberräder Stadtverordneter, Magistratsmitglied, Dezernent der Stadtwerke von 1946-1964

Glaserstraße

Nach der Flurbezeichnung "Im Glaser", die an die im Wald betriebene Glasbrennerei erinnert.

Goldbergweg

Der Volksmund bezeichnete die Bronzefunde in den Hügelgräbern irrtümlich als Gold. Die Straße führte demzufolge an "Goldbergen", den hier liegenden Hügelgräbern, vorbei.
Eingesandt von: Natascha Röckl

Gräfendeichstraße

Johann Nikolaus Gräfendeich (1786–1864), Juwelier in Oberrad, stiftete 300.000 Gulden für Bürgerspital, Heilig-Geist-Hospital, Evangelischen Almosenkasten und Versorgungshaus.
Eingesandt von: Christian Heine, Quelle: Wikipedia

Gruneliusstraße

Die Patrizierfamilie von Grunelius, Bankiers, hat sich durch Stiftungen an die Frankfurter Universität hervor getan. Die ehemalige Villa Grunelius ist seit 1926 Sitz der Philosophisch-theologischen Hochschule St. Georgen.
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Hansenweg

In alten Oberräder Gewannbezeichnungen von 1822-1825 ist bereits ein "Großer Hansenweg" eingetragen, benannt nach dem Johanniterorden in Frankfurt.
Eingesandt von: Dieter Gaul

Herrnstraße

Nach den Oberräder Grundbesitzern des Deutschordenshauses in Sachsenhausen, den Deutschherrn, benannt.

Hildegard-Schaeder-Straße

Hildegard Schaeder (1902–1984), Überlebende des KZ Ravensbrück, in das sie 1943 wegen Begünstigung von Juden eingeliefert wurde, und als Schriftstellerin über diese Zeit berichtete. Sie starb in Frankfurt.
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Hirschhornstraße

Benannt nach dem Geweih der Hirsche.

Hoffeldstraße

Straße, die zu dem "Hoffeld", den Äckern und Wiesen des Wasserhofs führte.

Im Teller

Flurbezeichnung, die sich vermutlich aus einem mit Ellern (Erlen) bewachsenen Waldstück herleitet. In den Flurbezeichnungen ist nach 1700 von "Im Deller" und ab 1730 "Im Teller" die Rede

In der Beginenklause

Nach der bis 1530 im Zentrum Oberrads bestehenden Beginenklause zur Erinnerung benannt.

Kinzigstraße

Der Name geht auf den Fluß "Kinzig" zurück, der bei Hanau in den Main mündet.

Kochstraße

Anna Luise Koch stiftete 1913 ein Haus und Geld für die Betreuung alter Frauen.
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Mathildenstraße und Mathildenplatz

Hannah Mathilde von Rothschild (1832–1924), Stifterin jüdischen Glaubens, gründete 1901 ein Altersheim
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Melanchthonplatz

Philipp Melanchthon, eigentlich Schwartzerdt (1497–1560); Philosoph, Humanist, Theologe. Wurde als „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) neben Martin Luther als Reformator treibende Kraft der deutschen und europäischen kirchenpolitischen Reformation. Zu Frankfurt bestand eine recht intensive Beziehung, mit mehrfachen Aufenthalten in dieser Stadt.
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Mümlingstraße

Die Mümling ist ein ca. 50 km langer Fluss, der dem Mümlingtal im Odenwald seinen Namen gibt
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

De-Neufville-Straße

Frankfurter Familie de Neufville, die eine Stiftung für die Frankfurter Landgemeinden bereitstellte.

Nonnenpfad

In Oberrad bestand bis zur Reformation eine Klause, sprich eine Einsiedelei für alte, alleinstehende Frauen. Alljährlich fand eine Prozession zu dieser Klause statt, um in der dortigen Kapelle um Schutz vor Seuchen zu bitten.
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Offenbacher Landstraße

Verbindungsstraße von Frankfurt nach Offenbach. Vor dem Ausbau als Chaussee: westlicher Teil "Offenbacher Straße", östlicher Teil von der Zwingel an "Wingertspfad"

Rebenstraße

Führt in den Bereich ehemaliger Oberräder Weingärten der Flur "In der Mannsfaust".

Schafheckstraße

Flurbezeichnung in Oberrad

Seeheimer Straße

Benannt nach dem Ort Seeheim an der Bergstraße

Spatzengasse

Nach der Flur "Im Spatzenschneider" führender Weg

Speckgasse

Nach meiner Erkenntnis war der Belag der Straße in früheren Zeiten aus Holzbohlen. Diese Holzbohlen nannte man Speckbohlen. Daher wohl der Name. Diese Bohlen, so vermute ich, machten den feucht-schlammigen Boden der Speckgasse, die zum Main führte, begeh- und befahrbar.
Eingesandt von: Erich Schneider

Wasserhofstraße

"Ich rat euch, nach dem Wasserhof zu gehn. Hier bin ich Mensch , hier darf ichs sein" ! schrieb bekanntlich Johann Wolfgang von Goethe in seinem " Faust ". Zu Goethes Zeiten war der Wasserhof mit der Gerbermühle ein großes Gut an der ehemaligen Großen Schäfergasse, die schon 1900 bei der Eingemeindung in Wasserhofstraße umbenannt wurde. Goethe schreibt überdies in "Dichtung und Wahrheit" über einen schönen Herbst-Sonnenuntergang in Oberrad.
Eingesandt von: Willy Pertek

Wehrstraße

sie führt zum Mainwehr oberhalb der Gerbermühle
Eingesandt von: Wolfram Rosewick

Wellengasse (früher auch Wellergasse)

Reisigbündel, wie die die Oberräder Gärtner im Wald für vielerlei Verwendung, wie Erbsenreisig, Anmachholz, Backofenbrennmaterial, zumeist im Winter im Wald zurechtmachten, waren hier aufgesetzt und wurden "Wellen" genannt. Das Wort ist aus dem fränkisch-alemannischem hergeleitet und in die hessische Mundart eingegangen.

Wiener Straße

Nach der österreichischen Hauptstadt Wien benannt. Die Wiener Straße war als "Die alte Straße" Teil des Geleitweges, den die Kaufleute von und nach Wien benützten.

Wildgäßchen

Nach dem Gasthaus "Zum wilden Mann" Ecke Offenbacher Landstraße benannt.