Zwei Jugendliche lösen größeren Polizeieinsatz aus

Zwei Jugendliche haben am Mittwochnachmittag in der Wiener Straße für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Gegen 15.15 Uhr beobachteten mehrere Anwohner die beiden bärtigen jungen Männer, von denen einer einen Tarnanzug trug, wie sie mit Sturmgewehren bewaffnet erst durch die Gärten der Anwesen schlichen und dann auf der Wiener Straße entlangliefen. Gleich mehrere Funkwagen wurden zum Ort des Geschehens entsandt. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen die Situation ausgesprochen ernst. In der Sackgasse der Wiener Straße entdeckten sie zunächst einen der beiden Jungen (14), der einen auffälligen Scharfschützen-Tarnanzug trug und bewaffnet war. Auf Ansprache ließ er die Waffe fallen und konnte widerstandslos festgenommen werden. Kurz darauf erschien der zweite Jugendliche (15) in der Sackgasse. Eine Waffe hatte er nicht mehr bei sich. Auch er konnte widerstandslos festgenommen werden. Das Sturmgewehr, das er zuvor versteckt hatte, konnte in unmittelbarer Nähe aufgefunden und sichergestellt werden. Bei den Waffen handelt es sich um täuschend echt aussehende Softairgewehre Modell AK 47 und G 36.

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Zudem hatte einer der beiden noch eine Softairhandgranate, die als Nachfüllbehältnis dient, bei sich. Auch diese wurde sichergestellt. Lediglich dem besonnenen und umsichtigen Handeln der eingesetzten Beamten ist es zu verdanken, dass dieser Einsatz so glimpflich ausgegangen ist. Die beiden Jugendlichen erwartet eine Ordnungswidrigkeitsanzeige. Was die Jungen dazu bewogen hat, ist noch völlig unklar. Die Polizei appelliert: Das Führen dieser sogenannten Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit ist verboten. Die Polizei muss in einem Einsatz zunächst immer davon ausgehen, dass es sich um echte Waffen handelt. Verzichten Sie auf das Mitführen solcher Softairwaffen – am besten auch in der närrischen Zeit.

Quelle: Polizeipresse

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